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SUMMARY:24. Würzburger Improtheaterfestival
DESCRIPTION:Vom 22. bis 25. Oktober 2026 bringen 25 Schauspieler aus neun Ländern internationales Theater auf Würzburgs Bühnen. Keine der Shows ist vorab geschrieben. Keine davon wird es ein zweites Mal geben. Beim 24. Würzburger Improtheaterfestival entsteht jeder Abend im Moment. Eröffnet wird am Donnerstag\, 22. Oktober\, um 20:30 Uhr mit der internationalen Gala „Maestro“ im Kleinen Haus des Mainfranken Theaters. \nEin Bühnenbild\, welches das Ensemble vorher nie gesehen hat. Ein Lagerfeuerabend\, der aus dem Ruder läuft. Mitspielende\, die jede Idee torpedieren. Das Programm 2026 sucht gezielt die Momente\, in denen der Plan zusammenbricht. „Fehler und Scheitern sind bei uns keine Panne\, sondern ein Geschenk. Sie sorgen für Wendungen\, die niemand erwartet hätte – nicht einmal die Schauspielenden selbst“\, sagt Jesko Bahr von der künstlerischen Leitung. „Die Kunst liegt darin\, den eigenen Plan aufzugeben und sich der neuen Situation ganz hinzugeben.“ \n„Da liegt für mich ein großer Teil der Magie“\nAm konsequentesten treibt das „Saboteurs“ auf die Spitze: In dem von Antonio Vulpio (Bologna) entwickelten Format kämpfen Improvisierende gegen Szenenpartner\, die alle Impro-Regeln brechen und die Szene aktiv zum Scheitern bringen wollen (Samstag\, Jugendkulturhaus Cairo). \nEbenfalls am Samstag betreten „Die Stupid Lovers“ Nicole Erichsen und Gunter Lösel im „Überraschungsbesuch“ eine Bühne\, deren Bühnenbild sie nicht kennen\, während im „Zeltlager“ zwei überforderte Betreuerinnen das Publikum in eine Gruppe Ferienkinder verwandeln (beides Theater Augenblick). \nIn der Eröffnungsgala am Donnerstag im Mainfrankentheater werden die Spielenden per Los in Szenen geschickt\, ohne vorher zu wissen\, was sie spielen und mit wem. „Genau da liegt für mich ein großer Teil der Magie“\, so Jesko Bahr. „Das Publikum ist beim Entstehen dabei und die Schauspielenden wissen auch nicht mehr als der Saal.“ \nDer Freitag zeigt drei ganz unterschiedliche Ansätze der Improvisation: Im Theater Augenblick übersetzen Juš Milčinski (Slowenien) und Laura Doorneweerd-Perry (Niederlande) in „Dialogues“ Filmdialoge und Kinotechniken in improvisiertes Theater\, bevor Pippa Evans (London) in „The Question“ unausgesprochene Fragen aus dem Publikum in ein improvisiertes Musical verwandelt. Im Cairo trifft der kolumbianische Improvisateur Daniel Orrantia nach vielen Jahren wieder auf Jesko Bahr – in „Unspoken“ nahezu ohne Sprache. Ab 23 Uhr machen dort die Clowns des „Flashback Lab Theatre“ aus Georgien aus Erinnerungen des Publikums Late-Night-Theater. \nParallel arbeiten 38 Teilnehmende in drei je zwölfstündigen Workshops mit Pippa Evans\, Antonio Vulpio sowie Nicole Erichsen und Gunter Lösel. Weil die Plätze in den vergangenen Jahren teilweise innerhalb von Minuten vergeben waren\, wurden sie diesmal verlost. \nWas ist improvisiertes Theater?\nBeim improvisierten Theater entsteht alles\, was wir sehen\, im Moment auf der Bühne: ohne Skript\, aber nicht ohne Handwerk. Die Schauspielenden arbeiten mit Formaten\, die den Rahmen für den Abend vorgeben. Was darin tatsächlich passiert\, entscheidet sich erst vor dem Publikum. Entscheidend ist dabei weniger die gute oder gar originelle eigene Idee als die Fähigkeit\, sich ganz auf die Szenenpartner einzulassen. \nTermine und Tickets\n\nDonnerstag\, 22. Oktober: Maestro™\, Mainfranken Theater\, Kleines Haus\, 20:30 Uhr\nFreitag\, 23. Oktober: Dialogues & The Question\, Theater Augenblick\, 20:30 Uhr; Unspoken\, Jugendkulturhaus Cairo\, 20:30 Uhr; Flashback Lab Theatre\, Cairo\, 23 Uhr\nSamstag\, 24. Oktober: Das Zeltlager & Überraschungsbesuch\, Theater Augenblick\, 20:30 Uhr; Saboteurs\, Cairo\, 20:30 Uhr\n\nKarten gibt es ab 16 Euro. Programm und Tickets: www.improtheaterfestival.de
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LOCATION:Mainfranken Theater\, Theater Augenblick\, Jugendkulturhaus Cairo\, Würzburg
CATEGORIES:Theater
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