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SUMMARY:Meta-Komödie „TARTÜFF“ eröffnet neue Spielzeit im Chambinzky Hafentheater
DESCRIPTION:Mit der Meta-Komödie „TARTÜFF“ eröffnet das Theater Chambinzky vom 19. September bis 25. Oktober 2026 die neue Spielzeit im Chambinzky Hafentheater. \nDie intelligente und humorvolle Gesellschaftssatire des renommierten Autors John von Düffel verbindet auf raffinierte Weise zwei der bekanntesten Werke Molières\, „Der Geizige“ und „Tartuffe“\, zu einem ebenso unterhaltsamen wie aktuellen Theatererlebnis. \nDoch der Saisonauftakt ist erst der Beginn einer abwechslungsreichen Spielzeit im Chambinzky Hafentheater: Mit „Die 39 Stufen“ folgt anschließend eine rasante Kriminalkomödie nach Alfred Hitchcocks legendärem Spionagethriller. Vier Schauspieler in zahlreichen Rollen nehmen das Publikum mit auf eine turbulente Verfolgungsjagd voller überraschender Wendungen\, komischer Situationen und abenteuerlicher Szenen (Spielzeit 31. Oktober bis 6. Dezember). \nZum Jahresabschluss kehrt zudem nach zwölf Jahren ein echter Publikumsliebling auf die Chambinzky-Bühne zurück: „Die Feuerzangenbowle“ nach Heinrich Spoerl. Mit viel Charme\, Nostalgie und unvergesslichen Figuren verspricht der Klassiker beste Unterhaltung und eine stimmungsvolle Advents- und Weihnachtszeit (Spielzeit 12.12. – 17.01.2027). \nPointierte Gesellschaftssatire\nIm Mittelpunkt der Handlung von „TARTÜFF“ steht Orgon\, ein Geschäftsmann\, dessen finanzielle Lage zunehmend außer Kontrolle gerät. Verzweifelt versucht er\, seine an Wohlstand gewöhnte Familie davon zu überzeugen\, sparsamer zu leben und ihre Lebensweise zu überdenken. Als seine Warnungen ungehört verhallen\, holt er den charismatischen Tartüff ins Haus. Dieser erhebt sich rasch zur moralischen Autorität\, predigt Verzicht\, Bescheidenheit und Tugend\, jedoch stets für die anderen. Mit wachsendem Einfluss treten die Widersprüche zwischen seinen Worten und seinem Handeln immer deutlicher zutage und der Widerstand gegen den selbsternannten Moralapostel wächst. \nMit feinem Humor\, scharfer Beobachtungsgabe und großer sprachlicher Leichtigkeit überträgt John von Düffel die zeitlosen Themen Molières in die Gegenwart. Fragen nach Wohlstand\, Konsum\, Moral und gesellschaftlicher Verantwortung werden ebenso verhandelt wie die Mechanismen von Verführung\, Selbstinszenierung und Macht. So entsteht eine kluge Meta-Komödie\, die nicht nur hervorragend unterhält\, sondern zugleich aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen kritisch beleuchtet. \nUnter der Regie von Angelika Hofstetter verspricht die Inszenierung einen vergnüglichen Theaterabend voller Wortwitz\, Tempo und überraschender Aktualität. Vorstellungen: in der Regel Donnerstag bis Sonntag. Karten\, Termine und weitere Info: chambinzky.com/spielplan \n  \nTheater Chambinzky e.V. \nValentin-Becker-Straße 2\, 97072 Würzburg \nChambinzky Hafentheater \nOskar-Laredo-Platz 1\, 97080 Würzburg \nKartentelefon 09 31 / 5 12 12 | www.chambinzky.com \nSaisonauftakt mit einem Klassiker in neuem Gewand: Mit „TARTÜFF“ eröffnet das Theater Chambinzky die Spielzeit 2026/27 mit einer pointierten Komödie über Moral\, Macht und die Frage\, wer eigentlich bestimmt\, was das Richtige ist. Eine hochaktuelle Satire\, die Molières Geist ins 21. Jahrhundert holt. Von links: Monika Schiefer\, Sarah Béke\, Wolfgang Stenglin\, Richard Baudach\, Wernher von Schrader\, Lilou Singer. Foto Oliver Mack
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SUMMARY:Ausstellung „BLIND SPOT“: Auf Spurensuche in der Familiengeschichte
DESCRIPTION:Drei Frauen auf der ehemaligen Landebahn am Hubland. Zwei schauen in die Kamera\, eine dreht der Kamera den Rücken zu. „Ich schaue in die Vergangenheit“\, sagt die 23-jährige Würzburgerin Amerikanerin Elisa Hill. Die Vergangenheit\, das sind die Leighton Barracks\, der heutige Stadtteil Hubland\, der bis zum Abzug der US-Army 2008 amerikanische Kaserne war. \nHier am Hubland\, auf den ehemaligen Leighton Barracks\, verbrachte Elisa Hill ihre Freizeit\, wohnt gleich neben an. Dass die Leightons mehr mit ihr und ihrer Geschichte zu tun haben\, das erfuhr sie erst später. Denn hier hat ihre Großmutter als Würzburgerin viel Zeit mit ihrem Freund\, einem afroamerikanischen US-Soldaten\, verbracht\, bis beide in die Vereinigten Staaten zogen. Gesprochen wurde über diese Zeit kaum\, sie ist quasi ein blinder Fleck\, ein BLIND SPOT in der Familiengeschichte. \nBLIND SPOT heißt deshalb auch die Ausstellung\, die Hill im Würzburger Stadtarchiv zeigt. Für die Bachelorarbeit im Fach Kommunikationsdesign ging sie auf Suche nach Spuren\, aber auch Orten und Geschichten ihrer Großeltern\, aber vor allem ihres Großvaters. Nach der gemeinsamen Zeit in Amerika trennten sich die Wege ihrer Großeltern\, den Opa hat sie nie getroffen\, sagt Elisa Hill. \nUnd so ist Elisa Hills Fotoprojekt eine Spurensuche nach ihrem Großvater\, ihrer Familie\, aber auch nach der eigenen Identität\, den eigenen Wurzeln. Sie recherchierte im Würzburger Stadtarchiv\, in der Ansbacher Kaserne\, fragte die Halbschwester ihres Vaters in Amerika und sprach viel mit ihrer Großmutter. Unterstützt wurde sie dabei von einer Freundin\, die auch amerikanische Wurzeln in sich trägt. Ihre Geschichte als Tochter einer Deutschen und eines US-Soldaten wird ebenfalls in der Ausstellung erzählt. \nBis zum 17. Dezember im Stadtarchiv\nAuf großformatigen Tableaus hat Hill die Geschichte ihrer Spurensuche und damit auch ihre eigene\, aber auch ein weiteres Familienschicksal zusammengestellt. Da ist ein Bild der Startbahn der Leighton Barracks neben Bildern aus Familienalben\, Erinnerungsstücken oder Briefen. „Ich möchte nach außen tragen\, was in einem steckt“\, sagt sie – das\, was einen ausmacht. Bei ihrer Arbeit an dem Projekt hat sie viel gelernt\, über sich\, ihre Familie\, ihre Wurzeln. \nUnd auch wenn sie noch nie in den Vereinigten Staaten war\, so versteht sie die amerikanische Kultur\, in der ihr Großvater lebte\, nun besser. Die Leighton Barracks\, das heutige Hubland\, haben ihr die Türe geöffnet. Auch wenn Amerika nicht wie die kleine Gemeinschaft der Leightons ist. \nDen BLIND SPOT gibt es immer noch. „Der bleibt immer“\, weiß sie\, aber er ist kleiner geworden. Und auch wenn sie ihren Großvater nie gesehen hat\, fühlt sie sich ihm näher. Die Familie ist größer geworden\, sagt sie. \nDie Ausstellung BLIND SPOT ist noch bis zum 17. Dezember im Würzburger Stadtarchiv\, Neubaustraße 12\, zu den Öffnungszeiten Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr zu sehen. \nFoto Christian Weiß
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SUMMARY:24. Würzburger Improtheaterfestival
DESCRIPTION:Vom 22. bis 25. Oktober 2026 bringen 25 Schauspieler aus neun Ländern internationales Theater auf Würzburgs Bühnen. Keine der Shows ist vorab geschrieben. Keine davon wird es ein zweites Mal geben. Beim 24. Würzburger Improtheaterfestival entsteht jeder Abend im Moment. Eröffnet wird am Donnerstag\, 22. Oktober\, um 20:30 Uhr mit der internationalen Gala „Maestro“ im Kleinen Haus des Mainfranken Theaters. \nEin Bühnenbild\, welches das Ensemble vorher nie gesehen hat. Ein Lagerfeuerabend\, der aus dem Ruder läuft. Mitspielende\, die jede Idee torpedieren. Das Programm 2026 sucht gezielt die Momente\, in denen der Plan zusammenbricht. „Fehler und Scheitern sind bei uns keine Panne\, sondern ein Geschenk. Sie sorgen für Wendungen\, die niemand erwartet hätte – nicht einmal die Schauspielenden selbst“\, sagt Jesko Bahr von der künstlerischen Leitung. „Die Kunst liegt darin\, den eigenen Plan aufzugeben und sich der neuen Situation ganz hinzugeben.“ \n„Da liegt für mich ein großer Teil der Magie“\nAm konsequentesten treibt das „Saboteurs“ auf die Spitze: In dem von Antonio Vulpio (Bologna) entwickelten Format kämpfen Improvisierende gegen Szenenpartner\, die alle Impro-Regeln brechen und die Szene aktiv zum Scheitern bringen wollen (Samstag\, Jugendkulturhaus Cairo). \nEbenfalls am Samstag betreten „Die Stupid Lovers“ Nicole Erichsen und Gunter Lösel im „Überraschungsbesuch“ eine Bühne\, deren Bühnenbild sie nicht kennen\, während im „Zeltlager“ zwei überforderte Betreuerinnen das Publikum in eine Gruppe Ferienkinder verwandeln (beides Theater Augenblick). \nIn der Eröffnungsgala am Donnerstag im Mainfrankentheater werden die Spielenden per Los in Szenen geschickt\, ohne vorher zu wissen\, was sie spielen und mit wem. „Genau da liegt für mich ein großer Teil der Magie“\, so Jesko Bahr. „Das Publikum ist beim Entstehen dabei und die Schauspielenden wissen auch nicht mehr als der Saal.“ \nDer Freitag zeigt drei ganz unterschiedliche Ansätze der Improvisation: Im Theater Augenblick übersetzen Juš Milčinski (Slowenien) und Laura Doorneweerd-Perry (Niederlande) in „Dialogues“ Filmdialoge und Kinotechniken in improvisiertes Theater\, bevor Pippa Evans (London) in „The Question“ unausgesprochene Fragen aus dem Publikum in ein improvisiertes Musical verwandelt. Im Cairo trifft der kolumbianische Improvisateur Daniel Orrantia nach vielen Jahren wieder auf Jesko Bahr – in „Unspoken“ nahezu ohne Sprache. Ab 23 Uhr machen dort die Clowns des „Flashback Lab Theatre“ aus Georgien aus Erinnerungen des Publikums Late-Night-Theater. \nParallel arbeiten 38 Teilnehmende in drei je zwölfstündigen Workshops mit Pippa Evans\, Antonio Vulpio sowie Nicole Erichsen und Gunter Lösel. Weil die Plätze in den vergangenen Jahren teilweise innerhalb von Minuten vergeben waren\, wurden sie diesmal verlost. \nWas ist improvisiertes Theater?\nBeim improvisierten Theater entsteht alles\, was wir sehen\, im Moment auf der Bühne: ohne Skript\, aber nicht ohne Handwerk. Die Schauspielenden arbeiten mit Formaten\, die den Rahmen für den Abend vorgeben. Was darin tatsächlich passiert\, entscheidet sich erst vor dem Publikum. Entscheidend ist dabei weniger die gute oder gar originelle eigene Idee als die Fähigkeit\, sich ganz auf die Szenenpartner einzulassen. \nTermine und Tickets\n\nDonnerstag\, 22. Oktober: Maestro™\, Mainfranken Theater\, Kleines Haus\, 20:30 Uhr\nFreitag\, 23. Oktober: Dialogues & The Question\, Theater Augenblick\, 20:30 Uhr; Unspoken\, Jugendkulturhaus Cairo\, 20:30 Uhr; Flashback Lab Theatre\, Cairo\, 23 Uhr\nSamstag\, 24. Oktober: Das Zeltlager & Überraschungsbesuch\, Theater Augenblick\, 20:30 Uhr; Saboteurs\, Cairo\, 20:30 Uhr\n\nKarten gibt es ab 16 Euro. Programm und Tickets: www.improtheaterfestival.de
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